Ausstellungseröffnung "Mecklenburger im Heiligen Land"

Im Heiligen Land lebten am Vorabend des Ersten Weltkrieges über 3.000 deutsche Christen, meist Württemberger. Als Missionare und Siedler leisteten sie ab den 1860-er Jahren einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung Palästinas, der heute weithin vergessen ist. Das vorher vernachlässigte, durch Aufstände und Kriege verheerte Land konnte sich erholen, so dass es arabische Einwanderer von Norden und Süden anzog. Hinzu kamen auch deutsche Protestanten, die als Pioniere den ab den 1880-er Jahren einwandernden Juden Vorbild waren. Diese Tätigkeit und ihre sichtbaren und teils bleibenden Spuren in Israel zeigt der EngelscheHof in Bild und Exponaten. Kaum bekannt sind die mecklenburgischen und pommerschen Beiträge dazu. So unterstützte der Rostocker Frauenmissions-Gebetsbund die Karmelmission in Haifa. Das erste Kinderspital des Nahen Ostens, das Marienstift in Jerusalem, stifteten Mecklenburgs Großherzog Friedrich Franz II. und seine Frau Marie. Das Tagebuch seiner Reise ins Heilige Land ist ebenso im EngelschenHof zu sehen wie Plakate und die Verpackung der in Haifa hergestellten „Carmel-Seife“ des Mecklenburgers Struve. Der Greifswalder Theologie-Professor Gustaf Dalman, führend in der Erforschung Palästinas, gründete 1902 das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes, das noch heute in Jerusalem besteht. Seine Sammlungen hütet das Dalman-Institut in Greifswald. 

Ausstellungslänge: 15. Februar bis 28. Juli 2019

Eröffnung am 15. Februar um 16 Uhr mit einem Einführungsvortrag des Kurators Dr. Jakob Eisler

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 12 – 16 Uhr und nach Absprache 

Eintritt: 2,50€ (bis 18 Jahre frei)

Veranstalter:
Verein Land und Leute e.V.
Veranstaltungsort:
Kl. Stavenstrasse 9-11   
17207 Röbel/Müritz
Kontakt:
Telefon: 039931 – 53944 E- Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ausstellungsexponate: Landeskirchliches Archiv Stuttgart   Balinger Str. 33/1   70567 Stuttgart Telefon: 0711 – 21 49 212   www.archiv.elk-wue.de   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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